Anlegerrechte

Erkundigen Sie sich über die Person des Beraters

  • Verlangen Sie Referenzen
  • Lassen Sie sich nicht durch Herzeigedepots blenden
  • Fordern Sie Vorlage eines Handelsregister-Auszugs und erkundigen Sie sich bei der Revisionsstelle nach dem Vorliegen der EBK-Bewilligung und er Solvenz / rechtsgenügenden Organisation (notieren!).

Informationen an Ihren Berater über

  • Ihre Ziele
  • Ihre Erfahrenheit oder Unerfahrenheit in Anlageangelegenheiten
  • den Umfang Ihres Vermögens und/oder ob sie Anlagemittel fremdfinanziert sind

Der Berater kann Ihnen nur mit diesem Wissenstand die adäquate Anlage empfehlen.

Der Berater muss die wichtigsten Anlageprinzipien beachten:

  • Grad der Erfahrenheit des Kunden
  • Erstellung eines Anlagekonzepts
  • Sicherheit (angemessene Risikoverteilung ( [Diversifikation bezüglich Portfolio-Positionen, nach Anlagearten sowie geografisch] und Substanzerhaltung)
  • Rentabilität (keine überhohe Rendite mit Risiken, aber kein blosses Zuführen auf einen Kontokorrent [Investitionszwang])
  • Liquidität (Erwerb leicht handelbarer Anlagewert)
  • Aufklärungspflicht bei kreditierter Vermögensanlage / schonende Verwertung

Reduzieren Sie die Vertrauensrisiken:

  • Transferieren Sie das Geld an eine Bank Ihrer Wahl und lassen Sie das Konto auf Ihren Namen eröffnen [so bleiben Sie gegenüber der Bank anspruchsberechtigt / die Mittel bleiben in Ihrem Rechtskreis].
  • Erteilen Sie nur eine „beschränkte Verwaltungsvollmacht“ zum Depot [Der Anbieter kann nur Wertschriften kaufen und verkaufen, jedoch kein Geld abheben].
  • Achten Sie auf eine „schnelle Ausstiegsmöglichkeit“ [zur Schadensbegrenzung bei Geldbedarf, Streit mit dem Anlageberater etc.].

Sämtliche Unterlagen (Rechenschaftsablage [Depotauszüge/Performance-Reports] ) müssen dem Kunden zur Verfügung gestellt werden:

  • rechtzeitig
  • vollständig
  • wahrheitsgemäss.

Diese Unterlagen dienen auch der Kontrolle der Einhaltung der vereinbarten Anlagepolitik.

Achtung:

  • Rügen Sie innert üblicherweise 4 Wochen weisungswidrige Transaktionen nicht, so gelten diese als konkludent genehmigt.
  • Auch banklagernde Korrespondenz löst die Zugangs- und Genehmigungsfiktion aus.

Bestimmen Sie die ausführende Börse und arbeiten Sie insbesondere bei den Kaufsgeschäften – soweit möglich – mit Limiten und für Folgegeschäfte mit limitierten ordres liées; so stellen Sie eine bessere Gewinnspanne her und es reduziert sich das Verlustrisiko.

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