Übersicht: Anlagebetrug

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Übersicht: Anlagebetrug

Die Pressemitteilungen, wonach ein Schweizer Vermögensverwalter mit List und Tricks seine vermögenden ausländischen Kunden geschädigt hat, häufen sich.

Aktivitäten dubioser Anlageberater oder Finanzvermittler verursachen weltweit Milliarden-Verluste. Dadurch werden Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes und die Altersvorsorge vieler Anleger gefährdet.

Begriff

Der Anlagebetrug ist ein Vermögensdelikt, bei dem der Täter rechtswidrig und in Bereicherungsabsicht einen Anleger unter Vorspiegelung falscher Tatsachen (Lügengebäude) oder durch Unterdrückung von erheblichen Tatsachen bewusst so irreführt, dass er sich selbst oder einem Dritten einen Vermögensschaden zufügt.

Synonyme: Kapitalanlagebetrug

Beispiele

In der Regel handelt es sich um Kapitalanlagegeschäfte zu denen der Anleger verleitet wird, obwohl der betreffende Vermögensverwalter die Gelder nicht im vereinbarten Sinne benutzt, ein Schneeballsystem refinanziert oder sich durch ungetreue Geschäftsbesorgung bzw. Veruntreuung bereichert.

Strafbarkeit

1. Nationales Strafrecht

Gesetzestext

Voraussetzungen:

  • Bereicherungsabsicht
  • Arglistige Täuschung
  • Tatsachenirrtum des Opfers
  • Freiwilliges Handeln des Anlegers
  • Schädigung des Anlegers

2. Internationales Strafrecht

3. Zivilrechtliche Haftbarkeit

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